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about

DANIEL MATZENBACHER

1955 am linken Niederrhein geboren
seit 1981 in Hamburg
seit 1987 freiberuflich als Grafik Designer
seit 1991 als Illustrator und Grafik Designer

kein Studium, keine Ausbildung, aber viele Kunden...
als da wären:

1991 - heute (Zeitschriften/Magazine)

AOK BLEIB GESUND - LIFE, BUSINESS 2.0, CAPITAL, CONNECT, DB MAGAZIN, DER FALTER (ÖSTERREICH), DIE ZEIT,
EURO, FINANZTEST, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, FOCUS, FOCUS MONEY, FÜR SIE, GEOLINO, GEO SAISON,
GEO WISSEN, HANDELSBLATT, HÄUSER, HOW TO SPEND IT, IMPULSE, MAX, MANAGER MAGAZIN, MORGEN (ÖSTERREICH),
NETBUSINESS, ONLINE TODAY, ÖSTERREICHISCHE BAUZEITUNG, PETRA, RHEINISCHER MERKUR, ROTARY MAGAZIN,
SCHÖNER WOHNEN, SPIEGEL, SPIEGEL SPECIAL, STERN, TAZ, TELEBÖRSE, TV SPIELFILM, TXT.HYPE, VIGO RHEINLAND,
ZEIT MAGAZIN etc.
(Werbung):
BMW, EADS, KARSTADT AG, RAVENSBURGER SPIELE, REEMTSMA, TOURISTIKVERBAND NIEDERÖSTERREICH, UNICEF, USB ZÜRICH,  etc.

Interview - 2013

FRAGE: Daniel Matzenbacher, Danke für Ihre Zeit und wir freuen uns, Sie und Ihre Agentur diese Woche als "Kreativen der Woche" begrüßen zu dürfen. Können Sie sich bitte kurz vorstellen?

…Ich bin einer dieser spät quereingestiegenen "Autodidakten"…1955 am linken Niederrhein geboren, habe ich immer schon gerne und viel gezeichnet, war aber während meiner Jugend zu unstet und zu abgelenkt, um die Zeichnerei schon als Karriereweg zu erkennen. Das war zu der Zeit eher das "Musikmachen"… als ich dreißig wurde, hat es dann allerdings gefunkt. Nach ein paar Jahren als selbstständiger Grafikdesigner hat mich dann die damalige Hamburger  Illustratoren-Repräsentanz Becker/Derouet gefunden und mir auf der Stelle einen ziemlichen Haufen Jobs besorgt… bis in die Mitte der 90er Jahre hab ich dann konventionell für Werbeagenturen und Magazine illustriert. Eigentlich auch gleich von Anfang an für ganz gute Adressen… Stern, Spiegel, Zeitmagazin etc. 1995 dann habe ich mir den ersten Rechner gekauft, nur mal so, um zu gucken was passiert... und dann sehr schnell festgestellt, dass der Apple die "Collagemaschine" schlechthin ist… und als solche benutze ich ihn bis heute.

FRAGE: Worin liegt der Schwerpunkt der Illustrationen von Matzenbacher Illustration und was bieten Sie als besonderen Service?

Den Schwerpunkt bildet eindeutig die digitale Collage. Ich arbeite mit einem mittlerweile riesigen Archiv gesammelter und selbst erstellter Elemente. Das sind z.B. alte Werbeillustrationen, Fotos, Textausrisse, alte Papiere. Auch irgend-welche Zufallsfunde. Ein völlig durchnässtes, verschmutztes Papierfragment, gefunden irgendwo im Rinnstein, mit dem gerade noch zu ahnenden Aufdruck "Kontrolle", ist ein echter Schatz…! Ich renne ziemlich oft mit der Kamera durch die Gegend und fotografiere alles Mögliche: Strukturen, Flächen oder Raumsituationen, scanne tote Fliegen oder ange-schimmelte Pizzastücke. Es gibt eigentlich keine Grenze bei der Auswahl meiner Elemente. Die Hände meiner Figuren sind übrigens oft meine eigenen. Und natürlich nutze ich auch Bildarchive im Netz. Im Gegensatz dazu arbeite ich aber, abgesehen von Farbigkeiten und einigen Filtern, so gut wie nie mit computergenerierten Elementen. Wenn 3D-Teile in meinen Illustrationen auftauchen, sind sie gebaut und nicht gerendert.
Meine Arbeitsweise ist immer intuitiv, mehr oder weniger planlos und lebt vom Raum für den Zufall. Abgesehen von der manuskriptgebundenen Basisidee passieren/ergeben sich Details und Atmosphäre während des Arbeitsprozesses... Das ist spannend! Dieser Grundsatz gilt übrigens auch für fast alle anderen Bereiche meines Daseins…;)

FRAGE: Für welche Kunden Sind Sie hauptsächlich tätig?

Oft bucht man mich für schwer umsetzbare Inhalte ..., häufig wissenschaftliche Themen, für z.B. Geo Wissen oder den "Focus". Für "Die Zeit" habe ich lange die Rubriken "Chancen" und "Wissen"  illustriert, aber auch zeitgeschichtliche oder politische Themen. Eine historische Rückschau, wöchentlich über zwei Jahre lang, z.b. für das Düsseldorfer Handelsblatt. Oder Themen wie: "Die Neuvermessung der Mitte " z.B. für das "Rotary Magazin" - harter Stoff...! Das erweitert dann schon mal das Arbeitsfeld des Illustrators um eine journalistische Komponente. Thematisch den größten Anteil allerdings bildeten in den letzten Jahren Arbeiten im Bereich "Wirtschaft und Finanzen" für das "Manager Magazin", oder "Impulse". Vor allem habe ich bis Ende 2012, fast acht Jahre lang, wöchentlich für die "Financial Times Deutschland" die montägliche "Portfolioseite"  illustriert, was sich dann aber auch, wie wir alle wissen, grandios erledigt hat...  (Fluch und Segen ;)  Lifestyle Themen sind eher selten bei mir, meine Stilistik ist dafür zu kompliziert, zu unflach und vordergründig nicht "trendy" genug... Außerdem ist das eine Themenwelt, in der sich andere Kollegen natürlicher bewegen. Die einzige regelmäßige Ausnahme bildete eine monatliche Glosse, geschrieben von Wais Kiani in der ebenfalls niedergegangenen "How to spend it".

FRAGE: Was bedeutet für Sie Kreativität vs. technische Möglichkeiten? Wie hat sich die Rolle des Illustrators, aber auch seine Möglichkeiten in den vergangenen Jahren weiterentwickelt/verändert?

Ich habe nicht das Gefühl, das sich die Rolle des Illustrators in den letzten zwanzig Jahren wesentlich verändert hat. Seine Aufgabe ist dieselbe geblieben. Das, was sich geändert hat, ist die Welt, sind die Medienlandschaften und die allgemeinen gesellschaftlichen Anforderungen an die Qualität von Inhalten. Und wieso "versus" ? Ich glaube nicht, dass sich die sich immer weiter ausweitenden technischen Möglichkeiten zwangsläufig einer natürlichen Kreativität in den Weg stellen müssen. Die Frage müsste eher lauten: Kreativität vs."Schnelle Siege"... D.h. wenn Talent und Leidenschaft über gute und moderne Technologie verfügen kann, ist doch alles in Ordnung... es wird natürlich auch dem durchschnittlichen oder dem fehlenden Talent zur Verfügung stehen... auch nicht weiter schlimm. Schlimm ist, wenn es einer intellektuell immer mehr verflachenden Gesellschaft quasi auch noch medial abtrainiert wird, Kriterien zu erhalten oder zu entwickeln, mit deren Hilfe man den Unterschied zwischen Anspruch und Müll erkennen kann...

FRAGE: Welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie für Illustratoren in den kommenden Jahren? Bietet Interaktivität und Web hier neue Möglichkeiten?


Zwangsläufig ja...  Die Magazinlandschaften werden sich immer mehr in den Onlinebereich verlagern. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich zeigen. Ich fürchte allerdings, dass sich das weiter negativ auf das Honorarniveau auswirken wird...  Inwieweit das mit einem "The end of Print" einhergeht, vermag ich nicht zu sagen, diese plakative Prophezeiung existiert ja auch schon geraume Zeit und eigentlich bin ich darüber erstaunt, dass der Printmagazinmarkt immer noch so groß ist...

FRAGE: Und was planen Sie als nächstes Projekt?

Na auf jeden Fall zu überleben… Im Moment bin ich dabei, mein Atelier und auch meine Arbeitsstruktur zu renovieren... und im Zuge dessen habe ich meinen, in den letzten Jahren leider etwas vernachlässigten, "konventionellen" Arbeitsplatz entstaubt, um der Zeichnerei und all meinen nichtdigitalen, handwerklichen Möglichkeiten wieder mehr von ihrem alten Stellenwert zurückzugeben. Darüber hinaus arbeite ich an Portfolios mit digitalen Porträts, Buchtitelentwürfen und typografischen Arbeiten. Alles Sujets, die mich schon lange interessieren und für die ich mir jetzt tatsächlich ernsthaft Zeit nehme... und letztlich werde ich in Zukunft auch wieder vermehrt (...hoffe ich!) ausstellen...

FRAGE: Kreativität auf Knopfdruck funktioniert ja meist leidlich schlecht - womit tanken Sie Energie für kommende Projekte?

Na ja, das ist keine Unternehmung, um die ich mich explizit kümmern muss…Ich arbeite freiberuflich, d.h. in meinem Fall, dass ich mein Atelier zu Hause habe. Es vermischt sich also Privat- und Arbeitszeit und das auch ziemlich chaotisch... Mein siebzehnjähriger Sohn lebt bei mir, was ziemlichen Spaß macht...  Ich bin mein Leben lang schon Musiker (Schlagzeug) und bin oft im Proberaum oder bei irgendwelchen Sessions... Ich mache mir keine Gedanken über Kreativitätstechniken o.ä. Wenn ich keine Ideen habe, dann deswegen, weil ich keine Lust habe zu arbeiten... Und davon mal abgesehen gibt es bei mir  "Die Idee" als spontane Aufgabenlösung sowieso nicht... das ist immer ein Prozess mit allerhöchstens Ideenfragmenten..., in dem rumgeschoben, probiert und verworfen wird. Kunst macht halt viel Arbeit... und Mietkunst erst recht..;)

Impressum

matzenbacher illustration
hopfenstr.8  20359 hamburg
phone  ++ 49 (0) 40-382589
mobile ++ 49 (0)171 471405
mail(at)matzenbacher.de

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Webseiten- gestaltung / programmierung,  Daniel Matzenbacher / (link) NETZBAR MEDIA

Englische Übersetztung  (link) TESSA SINCLAIR SCOTT

 

Pdf Portfolios

job 2014 - 5,9 mb

jobs 1 - 7,1 mb

jobs 2 - 8,2 mb

cover 1 - 4,9 mb

cover 2 - 3,5 mb

books - 4,8mb

lettering - 2,7 mb

focusjob - 9,9 mb